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Damjan Ostojic

Head Coach- 2° livello artistico

Brief info

Unser Trainer Damjan, wir lernen dich besser kennen.
“Wann hast du mit dem Eiskunstlaufen begonnen?”
Mit 4 ½ Jahren habe ich mit dem Rollkunstlauf begonnen und danach, mit 8 Jahren, auch mit dem Eiskunstlauf.
Zwei Jahre lang habe ich beide Sportarten ausgeübt, bis mich der Slowenische Verband vor die Wahl gestellt hat; unterstützt von meinem Trainer und dem Verband habe ich mich für den Eiskunstlauf entschieden.
Eiskunstlaufen hat mir immer sehr gut gefallen und meine Familie hat mich seit ich klein war immer unterstützt. Ich habe nicht aufgehört zu laufen, 5-6 Stunden am Tag bin ich gelaufen!! Der Rollkunstlauf war für mich einfacher auszuüben weil in meiner Nähe 3 Plätze waren. Den Eiskunstlauf auszuüben war schwieriger und ist es immer noch, weil weniger Stunden zur Verfügung standen und deshalb war mehr Zeitaufwand nötig um gute Resultate zu erzielen.
Am Anfang meiner Karriere habe ich 10 Stunden die Woche trainiert, erst viel später, in der Oberschule, habe ich mehr Stunden trainiert; so oft es ging! Zu dieser Zeit habe ich auch begonnen Tanzunterricht zu nehmen.
Mit 11 Jahren habe ich an meinem 1. Trainingscamp teilgenommen. Im Sommer gelang es mir, 6-7 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu trainieren. So verbrachte die Sommermonate auf Reisen, in die Schweiz, Finnland, Deutschland und in die Vereinigten Staaten, z. B. nach Colorado Springs
“Welches waren die interessantesten Camps und Erfahrungen?”
Das absolut beste Camp war in Slowenien, in Telia. Es wurde von einigen Trainern der Russischen Föderation organisiert und hatte ein unglaubliches Wochenprogramm! Dadurch hatte ich den großen Vorteil „zu Hause“ zu trainieren. Eine ganz andere Sache ist es ein Trainingscamp im Ausland zu absolvieren; weit weg von der Familie. Da muss man lernen sich zu organisieren. Das sind sehr wertvolle Erfahrungen für jeden Athleten, was generell das Leben als auch die Technik beim Eiskunstlauf betreffen. Man hat die Möglichkeit, mit Trainern zu arbeiten, welche verschiedene Techniken lehren. Die Techniken der russischen Trainer sind z. B. ganz anders als jene ihrer amerikanischen Kollegen.
“Was bedeutet es für einen Athleten sein Land bei internationalen Veranstaltungen zu vertreten? Du hast ja Slowenien und Bosnien-Herzegowina vertreten”
Das bedeutet sehr viel, weil man ja nicht mehr nur für sich selber läuft, sondern im Namen von vielen Personen, ja einer ganzen Nation. Es ist eine große Verantwortung und verlangt großes Konzentrationsvermögen. Wenn so viele verschiedene Interessen mitspielen, wird der Druck sehr stark und wenn man keine angemessene Unterstützung und die nötige Erfahrung hat, kann man leicht verzagen.
Jetzt als Trainer und mit meiner Erfahrung, sehe ich manche Dinge etwas anders. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich Einiges anders machen!
Jedenfalls ja, es ist eine große Verantwortung, eine sehr große!
“Du bist Trainer seit 15 Jahren…”
Ja, ich habe in Slowenien mit 18 Jahren als Assistent der Hauptrainer begonnen. Jetzt bin ich Trainer des 2. Levels.
“Wie hat sich deine Perspektive von Athlet zum Trainer verändert?”
Mit der nötigen Erfahrung weiß man dann wie man sich mit den Athleten verständigt.
Wenn man Teil eines neuen Vereins wird, muss man sich erst langsam kennenlernen und die eigenen Methoden erklären. Mit der Zeit reichen dann einige wenige Wort um sich zu verstehen. In vielen Aspekten bin ich ein strenger Trainer, das ist meiner langjährigen Beteiligung an der Entwicklung meiner Athleten geschuldet. Der Enthusiasmus, mit dem ich unterrichte, steht proportional zum fleißigen und kontinuierlichen Einsatz, den ich von ihnen verlange.
“Was sind die wichtigsten Eigenschaften die ein Athlet haben muss?”
Die Erste ist auf jeden Fall die Konzentration.
Die Zweite ist die Fähigkeit und der Wille über die eigenen Grenzen zu gehen; zu probieren und immer wieder zu üben, auch alleine, bis man es schafft ein bestimmtes technisches Element zu beherrschen. Diese Entschlossenheit findet man nur in sich selbst und sie ist die nötige Eigenschaft, mit dem man immer höhere Leisungsziele erreichen kann. Und genau diese Art von konzentrierten und entschlossen Athleten stimuliert die Arbeit des Trainers und entfacht seinen Enthusiasmus.
“In wenigen Worten, Eiskunstlauf ist…..:”
Es ist eine der komplexesten Sportarten, die viel Einsatz, Enthusiasmus und vor allem sehr viel Biss erfordert! Sehr viel Biss!

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